Technik |
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„My whole world is a latent image“ (David Muench, USA, 1988) |
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Bei aller Begeisterung für die technischen Möglichkeiten meiner Ausrüstung und die damit erzielbare Qualität möchte ich betonen, dass letztendlich alle Geräte doch nur dazu dienen, Bildvorstellungen und Konzepte umsetzen zu können. Die Beherrschung der fotografischen Technik wird uns bloss technisch perfekte Bilder liefern! Eine gute Fotografie entsteht immer aus dem Zusammenwirken von Inhalt und Gestaltung und ist das Ergebnis eines persönlichen Prozesses. |
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Fotografische Ausrüstung |
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Im Sommer 2009 konnte ich meine 645 AFIII gegen die neuste Phase One 645 DF eintauschen. Die 645 AFIII habe ich nach vielen aufschlussreichen Vergleichsaufnahmen im Frühling 2008 gekauft. Damit kann ich nun ebenfalls mein hochauflösendes Digitalrückteil Phase One P45+ verwenden. Mit Autofokus, Belichtungsautomatiken und einem umfangreichen, digital optimierten Objektivprogramm von Mamiya bildet sie die ideale Ergänzung zu meiner ALPA SWA , welche nach wie vor absolut unübertroffene Bildqualität bietet. |
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Im Mai 2007 habe ich nach umfangreichen Tests und halbjähriger Evaluationsphase (u.a. mit Hasselblad H1, Mamiya 645 AFD II, Cambo Wide DS, Digitalrückteile Phase One und Leaf Aptus) eine ALPA SWA mit PhaseOne P45+ angeschafft. Diese Kombination bietet höchste Auflösung (39 Megapixel) und dank den Fachobjektiven Rodenstock APO-Sironar digital HR (35mm, 60mm sowie 100mm) und Schneider APO Digitar (180mm) extrem hohe Bildqualität. Im Sommer 2009 ergänzte ich die Ausrüstung mit der noch kompakteren, auf die absolut grundlegenden Bedienungselemente reduzierte ALPA TC. |
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Im Dezember 2008 konnte ich meine Nikon D3x in Empfang nehmen und ausführlich testen. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass es sich um die beste zur Zeit erhältliche DSLR im KB-Format handelt: Ein weiterer Meilenstein in der Reihe der vielen qualitativ hervorragenden Produkte des traditionsreichen japanischen Unternehmens. Die meisten Kundenaufträge erledige ich mit dieser Kamera. |
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Mittel- und Grossformat (analog) |
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Im Mittelformatbereich habe ich jahrelang mit einer Mamiya 6 vorwiegend in schwarzweiss gearbeitet. Alle quadratischen Bilder auf der Homepage wurden mit dieser Kamera fotografiert. |
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Während drei Jahren verwendete ich dann auch die Mamiya 7II, welche ebenfalls hervorragende Schwarzweissnegative hervorbrachte. |
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Ab 1990 arbeitete ich während sechzehn Jahren mit einer Grossformatkamera Arca-Swiss 4"x5" (9cmx12cm), dazu mit den Objektiven 55mm, 75mm, 120mm, 210mm, 360mm, 500mm und 720mm. Ich konnte damit auch Rollfilmrückteile 6x7cm, 6x9cm und 6x12cm verwenden. Auch die Kugelköpfe (mit Schnellkupplungssystem) stammen von Arca-Swiss. Ich benutze regelmässig verschiedene Stative von Gitzo und Manfrotto. |
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Im Herbst 2006 habe ich mich nach langem Abwägen entschlossen, meine gesamte analoge Grossformatausrüstung zu verkaufen. Es ist schlicht nicht sinnvoll, gleichzeitig in mehrere so umfangreiche Systeme Zeit und Geld zu investieren. Seriöses und zielgerichtetes Arbeiten bedingte für mich eine Reduktion der Geräte. Meine Arbeitsweise und Bildsprache verlangt nach perfekten Aufnahmewerkzeugen. Die Digitaltechnik ist nun mit den hochauflösenden digitalen Rückteilen endlich praxistauglich. |
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Digital |
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Seit 2006 läuft mein gesamter Workflow digital ab.
Unterwegs und für Präsentationen verwende ich ein Notebook von Dell (XPS 15 mit Core i7) sowie eine Full-HD Beamer (Epson 2900 und Optoma EH 1020). Beide können den gesamten sRGB-Farbraum darstellen. |
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Digitale FineArt-Prints |
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Technisch vordergründig einfach: Die Druckköpfe eines Tintenstrahldruckers sprühen ein Muster aus sehr feinen Tropfen auf das Papier, aus denen sich das spätere Bild zusammensetzt. Spezielle Eigenschaften: Grosser Detailreichtum aufgrund feinster Druckauflösung. Schwarzweissbilder: Fein abgestufte Grauwerte, hohe Plastizität und exakt steuerbare Farbtonung. Farbbilder: Intensive, brillante Farben mit maximaler Originaltreue. Hohe Archivfestigkeit dank Pigmenttinten, spezieller Papierwahl und UV-resistenter Präsentation. Verwendung wertvoller Bütten- und Aquarellpapiere bis 500g/m2 und bis zum Format DIN A1 (ca. 60x80cm) sowie Leinwand und anderer Materialien möglich. |
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Labor |
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Mit meiner Dunkelkammer hatte ich mir einen Traum erfüllt. Es war die perfekte Arbeitsumgebung, um in stundenlager Kleinarbeit aus den selber nach dem Zonensystem belichteten und entwickelten Negativen Ausstellungsbilder von zeitloser Qualität hervor zu bringen. Im Trockenbereich stand ein Grossformatvergrösserer Durst Pictograph Elite, welcher voll computergesteuert war. Im Nassbereich hatte ich standardmässig Platz zur Verarbeitung von hochwertigem Barytpapier im Format 40cm x 50cm. |
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Wegen der konsequenten Umstellung auf Digitaltechnik habe ich im Herbst 2006 mein gesamtes Labor verkauft. Die vielen Tausend Mittel- und Grossformatnegative in meinem Archiv kann ich bei Bedarf weiterhin in bester Qualität selber scannen, bearbeiten und ausdrucken. |
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